Hämatologie

Leukämie beruht häufig auf Translokationen, das heißt chromosomaler Umlagerungen, die zu Fusionstranskripten führen und somit eine unkontrollierte Vermehrung von Leukozyten führen. Das bekannteste Beispiel ist das Philadelphia Chromosom bei der chronischen myeloische Leukämie (CML) - die zu Grunde liegende t(9;22) Translokation führt zu dem Fusionstranskript bcr-abl, das für eine unkontrollierte Tyrosinkinase kodiert.

Die Fusionstranskripte lassen sich per PCR nachweisen. In der Erstdiagnostik findet man für gewöhnlich sehr große Mengen dieser Fusionstranskripte. Unter Therapie - bei t(9,22) zum Beispiel mit Glivec - verschwindet das bcr-abl Produkt oder ist in nur ganz geringen Mengen nachweisbar, so daß eine sehr gute Nachweisgrenze erforderlich ist.

Wir bieten LightMix Kits für bcr-abl t(9;22), PML-RAR t(15;17), AML-ETO t(8;21) und inv16 an. Als Kontrolle (Referenzgen) bieten wir Kits für G6PDH oder abl1 an.